Sentieri die Ticino 13./14. September 2025
Teilnehmende: Guido, Kurt, Roberto, Tom
Samstag: Eigentlich wäre für den Einstieg die Tamaro-Tour geplant gewesen. Aber dieser Plan musste gleich doppelt gestrichen werden. Da die Seilbahn von Rivera nach einer Kompletterneuerung den Betrieb noch nicht wieder aufgenommen hat, musste sich pfiil nach Alternativen umsehen. Und dann war da auch noch die Wetterprognose für den Samstag im Tessin besonders regenreich. Weil aber die Jugi in Bellinzona nicht mehr storniert werden konnte, wurde folgender Plan geboren: Wir biken am Samstag am schönen Pilatus, nehmen am Abend den Zug ins Tessin und übernachten wie geplant in der Jugi. Die Tour kannte ich noch nicht, nach einer Einfahrrunde von Stans nach Alpnach folgte der Aufstieg bis zur Lütoldsmatt. Anschliessend die Traverse Unter Chretzen (mit Duftmarke hinter der Kuh! gäll Guido?) nach Chli Durren. Dieser Abschnitt war teilweise sehr schmal und ausgesetzt. Roberto nutzte dies für einen Abflug, Guido für einen Speichenbruch. Dann folgte die Passage durch die erst kürzlich durch den Alpabzug befreite Waldweide mit kniehohem Mist/Schlamm-Gemisch (siehe Foto). Dann folgte aber ein toller, anspruchsvoller Trail mit vielen Serpentinen. Und zum Abschluss der Klassiker über den Lopper bis Stansstad. Essen im Hiltl am Bahnhof Luzern und späte Fahrt ins Tessin.
35 km / 1500 Höhenmeter
Sonntag: Weil das Wetter am Sonntag wieder trocken und gut ist, können wir die geplante Tour auf die Alpe di Neggia machen. Kurt und Roberto nehmen von Vira den Bus bis zur Passhöhe. Guido, Tom und Pfiil fahren aus eigener Kraft hoch. Weil auch die Beiz auf der Alpe di Neggia schon länger geschlossen ist, greifen wir wiederum auf unser Picknick zurück, bevor wir die Abfahrt, den "Carbon-Trail", hinunter bis Magadino in Angriff nehmen. Teilweise ists noch feucht und rutschig, aber je tiefer wir kommen, desto besser kommen wir in Fahrt. Es geht gefühlt ewig hinunter. Unten in der Magadino-Ebene angelangt wirds dann aber doch flach. Zurück in Bellinzona warten nicht nur ein Bier und ein Glacé sondern auch ein überfüllter Zug. Die Veloplätze hatten wir aber rechtzeitig reserviert.
45 km / 1500 Höhenmeter
Monte Bar 7./8. Oktober 2023
Teilnehmende: Hannes, Orlando, David, Luca
Samstag: Bei traumhaftem Sommerwetter fahren wir mit dem Bike via Trails am San Bernardo nach Tesserete und weiter auf den Monte Bar zur SAC-Hütte mit super Aussicht auf Lugano und den See. Vor dem Abendessen erklimmen wir noch den Monte Bar (rund 200 Hm zu Fuss) und nehmen die Abfahrt zur Hütte unter die Räder.
30-35 km / 1450 Höhenmeter
Sonntag: Am zweiten Tag folgt die Belohnung für den langen Anstieg vom Vortag: wir fahren viele Trails vom Feinsten rund um den Monte Bar und den Monte Ceneri bis nach Cadenazzo, wo wir den Zug zurück in den Norden besteigen.
40-45 km / 1200-1300 Höhenmeter
Monte Bar 29./30. Mai 2021
Teilnehmende: Susan, Adi, Andi, Michael, Patrick, Guido, Sebastian + Dominik (beide mit E-MTB)
Das Fazit der letzten Monte Bar Tour 2019 war klar: Die Gegend ist top, wir müssen unbedingt wiederkommen.
Samstag: Ankunft am Bahnhof in Lugano. Fahrt mit der Drahtseilbahn auf den Monte Bré. Von dort gehts zuerst bergauf und dann auf einem super-flowigen Trail zur Alpe Bolla, wo wir das Mittagessen auf der Terasse einnehmen. Downhill nach Sonvico, Auffahrt mehrheitlich auf kleinen Strässchen und Wegen zur Capanna San Lucio.
30km / 1500 Höhenmeter
Sonntag: Der tolle Höhenweg hinüber zur Capanna Monte Bar, wo wir auf der Terrasse Zmittag essen, steht an. Weitere knackige Trails bis Tesserete beschäftigen uns am Nachmittag, bevor es mit dem Zug zurück in den Norden geht.
45km / 1100-1500 Höhenmeter
Monte Bar 4./5. Mai 2019
Teilnehmende: Guido, Albi
Samstag: Wir rollen von Lugano nach Comano und tauchen in den Wald am Hausberg San Bernardo. Hier hat es ein paar feine Trails auf dem Weg nach Tesserete, ein idealer und spassiger Einstieg. Nun beginnt der lange Aufstieg zur Capanna Monte Bar (SAC) auf 1600 Meter ü.M. Es ist schön und angenehm warm, die Hütte ist schon von weitem sichtbar knapp unter der Wolkengrenze die den Monte Bar umhüllt. Nach einer kleinen Stärkung in der Hütte machen wir noch eine Zusatzrunde ohne Gepäck. Der Downhill von Piandanazzo ist knackig mit vielen engen Kehren. Nun machen wir nochmals 400 Hm auf der Strasse mit einem Zwischenhalt auf der Alpe Rompiago mit Käse vom Haus.
Sonntag: Für den Sonntag sind Sturmwinde angesagt (Nordföhn). Bereits in der Nacht vibriert die Hütte und das Bett bei starken Windböen. Am Sonntagmorgen muss die Wettersituation analysiert werden. In der Nähe der Krete sind die Winde viel zu stark, die geplante Route kann unmöglich gefahren werden. Wir entscheiden uns direkt runter zu fahren und dann zu erneut zu schauen, was noch möglich ist. Der Downhill nach Tesserete war super und ausser einigen Windböen wars einigermassen ruhig. Deshalb nehmen wir noch den Anstieg zum Gola die Lago (400 Hm) in Angriff, da wir uns aber mehrheitlich im Wald befinden, sind die starken Windböen ein ständiger Gefahrenherd. Anstatt die Tour noch weiter auszudehnen, entscheiden wir direkt nach Rivera (auf der Mountainbike-Route 66) runterzuzirkeln. Dieser letzte wunderschöne Downhill führt uns zum Bahnhof in Rivera, wo wir bereits um 12:11 den Zug Richtung Norden besteigen.
Dies ist eine mittelschwere Tour. Personen sind gewohnt Singletrails zu fahren und können einfache Hindernisse wie Wurzeln, Steine und leichte Absätze fahren oder wollen dies lernen. Die Trails weisen sowohl flowige Abschnitte wie auch technische Passagen auf, die aber in der Regel im Sattel bewältigt werden können. Steile Aufstiege und Abfahrten sind möglich. Nötige Grundkondition sollte vorhanden sein. Empfohlen wird ein Fully und Scheibenbremsen.
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